Keine weiteren Baumfällungen zwischen Hansabrücke und Wullenwebersteg!

Keine weiteren Baumfällungen zwischen Hansabrücke und Wullenwebersteg!


Artikel vom Januar 2018:

Am Rande – aus aktuellem Anlass:

Insektensterben auch in der Stadt?

Goldene Acht

Das Insektensterben nimmt beängstigende Ausmaße an. Das hat auch Bedeutung für den Umgang mit dem verbliebenen Grün in den Städten. Wir stehen einer großen Verantwortung gegenüber.

Zum Artikel

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Eines der letzten naturbelassenen Naherholungsgebiete an der Spree, im Herzen Berlins, ist dabei, einem überregionalen 4 Meter breiten Radweg für Touristen geopfert zu werden. Dieser wird  aus diesem raren Naturidyll eine gesichtslose Durchgangsstation für E-Biker und radelnde Großstadtbesucher machen. Wo jetzt noch grüne Wiesen zum Entspannen einladen, soll dann breiter Asphalt die Erde bedecken. Wir Anwohner und unser Anrecht auf ein lebenswertes Umfeld in einem intakten Kiez bleiben dabei auf der Strecke, ebenso wie die ortsansässige Tierwelt, die damit wieder ein Stück Lebensraum und ein Refugium verliert.

Blick auf das Schleswiger Ufer
Blick auf das Schleswiger Ufer vor der Fällung

Das wollen wir nicht hinnehmen!

Doch der Kahlschlag hat bereits begonnen. Sieben wunderschöne große, kräftige, über Jahrzehnte gewachsene Bäume wurden dafür bereits gefällt. Am 9. Januar 2018 rückten in aller Frühe Arbeiter mit Motorsägen und Schreddern am Schleswiger Ufer an. Am nächsten Morgen standen Anwohner, Jogger, Spaziergänger, Hundebesitzer, Eltern mit Kindern, all die Menschen, die diesen Uferbereich nutzen und lieben, fassungslos vor den Resten dieses Baumgemetzels und der häßlichen Wunde, die diese Aktion in das Landschaftsbild gerissen hat.

Das war der Blick vor der Baumfällaktion auf den Uferbereich von der Flotowstraße aus:

Trauerweiden am Schleswiger Ufer
Trauerweiden am Schleswiger Ufer

So sieht es heute am Schleswiger Ufer im Bereich der gefällten Bäume aus:

Foto Zerstörtes Schleswiger Ufer
Hier standen vor kurzem noch die prächtige Trauerweiden.

Und es drohen, trotz beschwichtigender Worte von zuständiger Seite, weitere Baumfällungen.

Das wollen wir verhindern!

Auf beiden Seiten des Ufers. Der Widerstand hat sich formiert. Machen Sie mit! Unterstützen Sie unser Anliegen! Unterschreiben Sie die Petition auf:

Petition auf Change.org

Mindestens genauso wichtig ist aber auch die Printpetition an Frau Weißler.

Das Formular finden Sie unter:

Printpetitiion an die Bezirksstadträtin, Frau Weißler.

Dabei ist nicht die Frage Radwege ja oder nein. Auch wir sind für Radwege, aber nicht derart auf Kosten der Natur. Ein Radweg, auch ein touristischer Spreeradweg, muss nicht 4 Meter breite Ashaltpiste sein. Wir sagen, das geht auch anders, umwelt-, natur-, und auch anwohnerverträglich. Opfert nicht Bäume und Uferparks für den Bau von Radwegen, sondern Straßenland! Bezieht uns Anwohner in die Planungen mit ein!
Für ein lebens- und liebenswertes Berlin.

Weitere Informationen zu dem bedrohten Uferbereich finden Sie auf der Seite:

Das Spreeufer

Das sonnendurchflutete grüne Spreeufer im Spätsommer 2017
Das sonnendurchflutete grüne Spreeufer im Spätsommer 2017

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Solidarischer Aufruf!

Gesunde Platanen, die seit 40 Jahre an der Urania stehen, sollen gefällt werden, damit eine Skulptur besser sichtbar wird.
mehr dazu….
Direkter Link zur Petition:
Petition gegen Baumfällungen an der Urania