Wir fordern – keine weiteren Baumfällungen und keine Asphaltierung am Spreeufer!

Wir fordern – keine weiteren Baumfällungen und keine Asphaltierung am Spreeufer!

19. März 2022 Aktuelle Bürgerinformation zum Bauvorhaben

Hier finden sich die aktuellen Lagepläne sowie Antworten auf häufig gestellte Fragen

https://www.berlin.de/ba-mitte/politik-und-verwaltung/aemter/strassen-und-gruenflaechenamt/planung-entwurf-neubau/lageplaene-spreeradweg-zwischen-lutherbruecke-und-bezirksgrenze-charlottenburg-wilmersdorf-1183886.php

26. Februar Artikel in der Berliner Morgenpost

„Streit um den Ausbau des Spreeradwegs in Mitte“

26. Februar 2022, Artikel in der BZ

„Grüne machen in Mitte Biotop platt für Asphalt-Radweg“

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Am 22. Februar wurde ein Beitrag zu der geplanten Asphaltierung des Spreeradweges im RBB ausgestrahlt

Sendung: Abendschau, 22.02.2022, 19:30 Uhr

Beitrag in der Mediathek des RBB
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Auf der Internetseite vom RBB(rbb24)

https://www.rbb24.de/content/rbb/r24/panorama/beitrag/2022/02/streit-spreeradweg-berlin-moabit.html
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Aktuelles vom 22.02.2022

In der Bezirksverordnetenversammlung (BVV) am 17. Februar war der Bau des Spreeradwegs ein zentrales Thema.
Die CDU hatte einen Dringlichkeitsantrag für einen sofortigen Baustopp gestellt, da die Pläne den Anwohner:innen nicht vorliegen und der Beschluss des Abgeordnetenhauses vom 22.02.2018 nicht umgesetzt wurde: „Bürgerinitiativen und Anwohnerschaft sind im Vorfeld früh genug zu informieren und in die Planungen einzubeziehen“.
Außerdem berücksichtigten die momentanen Planungen die Erfordernisse des Arten- und Klimaschutzes nicht in ausreichender Weise.
Daraufhin stimmten CDU und FDP einhellig, sowie fast alle Mitglieder der Linken und weitere Verordnete für den Baustopp, unterlagen aber knapp.
Am Schleswiger Ufer sind die Bauarbeiten nun im vollen Gange. Solange wir keine Einsicht in die Pläne haben, verlassen wir uns auf die mündliche Zusicherung der Bezirksstadträtin Dr. Neumann in der Bezirksverordnetenversammlung, dass neben dem Schutz der Bäume „natürlich auch keine brutrelevanten Gehölze angegangen werden“.
Die Vogelhecke verläuft im gesamten Uferbereich und ist ökologisch von großer Bedeutung. Seit Jahrzehnten brüten hier zahlreiche Vogelarten, unter anderen die Nachtigallen.
Diese gilt es nun zu bewahren und zu schützen!
Wir fordern gemeinsam mit vielen Anwohner:innen eine wassergebundene Wegedecke. Keine Asphaltierung und Versiegelung des Uferweges!
Wir erwarten die zugesicherte Einsicht in die Planungsunterlagen und Bürgerbeteiligung.
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Mehrere Zeitungen berichteten in den letzten 2 Wochen über den Konflikt um den Bau des „Spreeradwegs“

16.02.2022, 10Uhr, Bauarbeiten am Schleswiger Ufer mit großen Baggern aufgenommen

– Das Gespräch am Vortag mit Bezirksstadträtin Dr. Neumann verlief unbefriedigend für die Teilnehmenden

Bezirksstadträtin Dr. Neumann
Bezirksstadträtin Dr. Neumann

Viele besorgte Anwohner:innen waren zum gestrigen Treffen mit der Bezirksstadträtin Dr. Neumann und dem Leiter des Grünflächenamts Herrn Kyek ans Holsteiner Ufer gekommen.
Bereits zu Beginn erklärte die Bezirksstadträtin, dass es zu keiner Änderung der geplanten Baumaßnahmen kommen werde.
Sie bestätigte die Asphaltierung des gesamten Bereichs vom Schleswiger Ufer bis zum Ende des Holsteiner Ufers für den überregionalen Spreeradweg.
Für den 4 Meter breiten Weg (3 Meter Asphalt plus Kleinpflaster an den Seiten plus breite freie Flächen für die Baufahrzeuge) werden weitreichende Rodungen der Sträucher und Büsche am Wegrand vorgenommen. Die Bürger:innen forderten Einsicht in die Pläne der 1,9 km langen Baustrecke. Eine Zusage der Sichtung dieser Pläne steht nach wie vor aus.

Ihren Protest gegen die Asphaltierung eines der letzten naturbelassenen und historisch wertvollen Ufer in Berlin-Mitte richten Sie bitte an:

Bezirksstadträtin Dr. Neumann:verkehrsstadtraetin@ba-mitte.berlin.de
Leiter des Grünflächenamts Herr Kyek: sga@ba-mitte.berlin.de

14.02.2022, 14 Uhr – der Baustopp wurde endlich veranlasst!

Der Baustopp gilt nun bis nach dem Gespräch am Dienstag. Es müssen viele Beschwerden an Frau Dr. Neumann und Herrn Kramme eingegangen sein

Trotzdem sollten weiterhin Proteste an die weiter unten aufgeführten Adressen/ Telefonnummern gerichtet werden, damit unserem Anliegen auch eine gewichtige Stimme gegeben wird.

Auch der Tagesspiegel hat in der Sonntagsausgabe dazu geschrieben:

https://www.tagesspiegel.de/berlin/fussgaenger-gegen-radfahrer-ein-geplanter-spreeradweg-in-berlin-moabit-sorgt-fuer-kritik/28061750.html

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14.02.2022, 8 Uhr – die Bagger sind los

Soeben beginnt der Bagger den Asphaltweg unter der Hansabrücke aufzureißen. Entgegen der Zusage unserer neuen Bezirksstadträtin Dr. Almut Neumann, die Bauarbeiten bis nach dem Gespräch am Dienstag auszusetzen. Laut Bauleiter gilt sie nur für die Rodungsarbeiten, welche aber auch bis Ende Februar abgeschlossen sein sollen.

Das ist ungeheuerlich, denn auf der Bürgerversammlung wurde uns zugesagt, dass es keinesfalls zu weiträumigen Rodungen kommen werde.

Bitte ruft alle in der Pressestelle an und informiert Leute, denen das Ufer auch am Herzen liegt und die sich ebenfalls dort melden!

9018-32757
9018-32032
9018-32033

presse(at)ba-mitte.berlin.de

Schreibt dorthin, sowie an die Bezirksstadträtin und ihren Assistenten Herrn Kramme (Tel.9018-22602):

https://www.berlin.de/ba-mitte/politik-und-verwaltung/bezirksamt/almut-neumann/

 

11.02.22: Neuigkeiten zum Bau des „Spreeradweges“

Aufgrund des plötzlichen Baubeginns und der geplanten breiten Asphaltierung des Spreeufers haben viele Anwohner/innen an das Bezirksamt geschrieben und ihren Protest und ihre Besorgnis verdeutlicht.

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Bagger hinter Bauschild
Bagger wartet am Ufer.

KEINE ASPHALTBAHN DURCH DEN UFERPARK

Setzen Sie sich gemeinsam mit uns für den Erhalt der Natur am Schleswiger und Holsteiner Ufer ein! Schreiben Sie an die Pressestelle des Bezirks Berlin-Mitte: presse@ba-mitte.berlin.de
Wir brauchen keine Asphaltbahnen, sondern umweltfreundliche Wege für Fußgänger und Radfahrer.
Asphaltierung bedeutet Bodenversiegelung und Bodenversiegelung gilt als einer der großen Klimakiller.

Wieder einmal sollen Pläne in einer „Hauruck-Aktion“ am Spreeufer umgesetzt werden, ohne die betroffenen Anwohner einzubeziehen. Der Bau des umstrittenen Spree-Radwegs am Spreeufer soll noch im Februar 2022 beginnen.

Wir fordern eine umweltgerechte Bauplanung und die Umsetzung der beschlossenen Bürgerbeteiligung für den Spreeradweg am Schleswiger und Holsteiner Ufer und den weiteren betroffenen Abschnitten im Bezirk Mitte.

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02. November 2021

Erstes Bauzaungespräch am Schleswiger Ufer

Am Montag, den 8. November, fand das erste Bauzaungespräch unter Beteiligung der Anwohner am Schleswiger Ufer statt.

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09. Februar 2020

Brief an den Bezirk

Am 02.02.2020 schrieb eine besorgte Anwohnerin einen Brief an den Bezirk.
Sie möchte Ihren Namen nicht im Internet finden, hätte aber sehr gern eine Antwort. Wir hoffen, dass viele Briefe von besorgten Anwohnern folgen werden.
zu dem Brief >

09. Februar 2020

Die BI Spreeufer ist im „Berliner Netzwerk für Grünzüge“

mehr dazu hier >

09. Februar 2020

Dem Schleswiger Ufer droht erneut Gefahr!

Für den geplanten Bau des 4 Meter breiten asphaltierten Spreeradwegs, der mitten durch den schmalen Uferpark führen soll, sind im Februar umfangreiche Rückschnittaktionen der Büsche und Sträucher im Park angekündigt.
Genau diese aber sind dringend benötigter Lebensraum für jedes Jahr wiederkehrende Nachtigallen, für Amseln, Elstern, Eichelhäher, Kleiber, Stare, Krähen, Stieglitze, Blau- und Kohlmeisen, Zaunkönige sowie weitere Kleinstlebewesen.
Lesen Sie hier den offenen Brief der Bürgerinitiative und setzen Sie sich ein für die bedrohte Natur am Schleswiger Ufer!


Eines der letzten naturbelassenen Naherholungsgebiete an der Spree, im Herzen Berlins, ist dabei, einem überregionalen 4 Meter breiten Radweg für Touristen geopfert zu werden. Dieser wird  aus diesem raren Naturidyll eine gesichtslose Durchgangsstation für E-Biker und radelnde Großstadtbesucher machen. Wo jetzt noch grüne Wiesen zum Entspannen einladen, soll dann breiter Asphalt die Erde bedecken. Wir Anwohner und unser Anrecht auf ein lebenswertes Umfeld in einem intakten Kiez bleiben dabei auf der Strecke, ebenso wie die ortsansässige Tierwelt, die damit wieder ein Stück Lebensraum und ein Refugium verliert.

Blick auf das Schleswiger Ufer
Blick auf das Schleswiger Ufer vor der Fällung

Das wollen wir nicht hinnehmen!

Doch der Kahlschlag hat bereits begonnen. Sieben wunderschöne große, kräftige, über Jahrzehnte gewachsene Bäume wurden dafür bereits gefällt. Am 9. Januar 2018 rückten in aller Frühe Arbeiter mit Motorsägen und Schreddern am Schleswiger Ufer an. Am nächsten Morgen standen Anwohner, Jogger, Spaziergänger, Hundebesitzer, Eltern mit Kindern, all die Menschen, die diesen Uferbereich nutzen und lieben, fassungslos vor den Resten dieses Baumgemetzels und der häßlichen Wunde, die diese Aktion in das Landschaftsbild gerissen hat.

Das war der Blick vor der Baumfällaktion auf den Uferbereich von der Flotowstraße aus:

Trauerweiden am Schleswiger Ufer
Trauerweiden am Schleswiger Ufer

So sieht es heute am Schleswiger Ufer im Bereich der gefällten Bäume aus:

Foto Zerstörtes Schleswiger Ufer
Hier standen vor kurzem noch die prächtige Trauerweiden.

Und es drohen, trotz beschwichtigender Worte von zuständiger Seite, weitere Baumfällungen.

Das wollen wir verhindern!

Auf beiden Seiten des Ufers. Der Widerstand hat sich formiert. Machen Sie mit! Unterstützen Sie unser Anliegen! Unterschreiben Sie die Petition auf:

Petition auf Change.org

Mindestens genauso wichtig ist aber auch die Printpetition an Frau Weißler.

Das Formular finden Sie unter:

Printpetitiion an die Bezirksstadträtin, Frau Weißler.

Dabei ist nicht die Frage Radwege ja oder nein. Auch wir sind für Radwege, aber nicht derart auf Kosten der Natur. Ein Radweg, auch ein touristischer Spreeradweg, muss nicht 4 Meter breite Ashaltpiste sein. Wir sagen, das geht auch anders, umwelt-, natur-, und auch anwohnerverträglich. Opfert nicht Bäume und Uferparks für den Bau von Radwegen, sondern Straßenland! Bezieht uns Anwohner in die Planungen mit ein!
Für ein lebens- und liebenswertes Berlin.

Weitere Informationen zu dem bedrohten Uferbereich finden Sie auf der Seite:

Das Spreeufer

Das sonnendurchflutete grüne Spreeufer im Spätsommer 2017
Das sonnendurchflutete grüne Spreeufer im Spätsommer 2017

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Solidarischer Aufruf!

Gesunde Platanen, die seit 40 Jahre an der Urania stehen, sollen gefällt werden, damit eine Skulptur besser sichtbar wird.
mehr dazu….
Direkter Link zur Petition:
Petition gegen Baumfällungen an der Urania