Uferwandsanierung am Schleswiger und am Hansa-Ufer

Uferwandsanierung am Schleswiger und am Hansa-Ufer

Die Ufermauer im Abschnitt der Spree zwischen Hansabrücke und Wullenwebersteg wird bald beidseitig mit Baustellen überzogen werden. Als erstes erfolgt eine sogenannte Sofortsicherung durch eine Spundwand, beginnend bereits im ersten Quartal 2021. Der Spreeradweg, soll auch noch 2021 am Schleswiger Ufer gebaut werden. Damit kommt eine weitere massive Lärmbelästigung durch Baumaßnahmen auf die eh schon seit Jahren von den Lärmemissionen der umliegenden Großbaustellen geplagten Anwohner zu.
Entgegen anderslautender Zusagen bei einem Treffen der BI mit den Zuständigen im Frühjahr 2020, wurde weder die Anwohnerschaft, noch die Bürgerinitiative rechtzeitig über den bevorstehenden Arbeitsbeginn und die konkreten Pläne informiert. Erst auf eigene Anfragen wurde uns mitgeteilt, dass 2021 die Mauer am Schleswiger Ufer gemacht werden soll, 2022 dann die am Hansa-Ufer gegenüber. Konkrete Pläne wurden uns aber noch nicht vorgelegt auch keine Ergebnisse aus den umfangreichen Untersuchungen auf beiden Uferseiten. Bisher wissen wir nur von der Sicherung der Mauerwände und dem Bau des Spreeradwegs. Wie weit danach eine Sanierung der Uferwände erfolgen wird, ist uns nicht bekannt.

Untersuchung der Uferwand.
Untersuchung der Uferwand.

Damit wurden die Anwohner ein weiteres Mal, trotz anderslautender Versprechen, weder in die Planung einbezogen, noch im Vorfeld umfassend informiert. Unsere Einwände, dass gerade in Coronazeiten die Belastung durch eine solche Großbaustelle besonders hoch sei, da viele Menschen im Homeoffice arbeiteten, Menschen in Quarantäne gleichfalls dem Lärm nicht ausweichen könnten, sowie Menschen insgesamt viel stärker an ihr Zuhause gebunden seien, wurden abgeschmettert. Eine Verschiebung aufgrund der Pandemie wäre keine Option. Der Wille, das Ganze für die Anwohner möglichst erträglich zu gestalten, wurde bisher nicht bekundet.
Nun droht uns mindestens zwei Jahre Baulärm, vermutlich aber sogar länger, denn nach der Sicherung steht wohl noch die Sanierung an.

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